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Neil Young & Crazy Horse – Toast

12/07/22
von Michael Bohli

Reprise Records / VÖ: 8. Juli 2022 / Rock
neilyoungarchives.com

Text: Michael Bohli

Ans Aufhören denkt bei Neil Young & Crazy Horse noch lange niemand, obwohl der legendäre Musiker und Bandleader selbst bereits 76 Jahre alt ist. Mit dem Auftakt «Quit» wird auf «Toast» darum ein weiteres Rock-Kapitel aufgeschlagen, das viele Sammler und Fans zufriedenstellen wird. Nicht nur ungehörtes Material gibt es auf der Scheibe, sondern drei Kompositionen, die bisher unter Verschluss gehalten wurden. Mit Essen oder Trinken hat das alles wenig zu tun, benannt wurde die um die Jahrtausendwende aufgenommene Platte nach den Toast Studios in San Francisco.

Alter Wein also? Theoretisch, aber die eher melancholisch wirkenden Songs passen ins Jetzt. Die legendären Repetitionen von Riff und Gesangschorus bietet die Gruppe weiterhin, «Timberline» könnte theoretisch ewig andauern und würde immer zum Wippen animieren. Man holpert mit dem Schlagzeug mit, man versucht nicht zwischen die verzweigten Saiten zugeraten. Während die Lieder im Vordergrund geradlinig wirken, erlauben sich die Mannen an den Gitarren stets improvisiert wirkende Ergänzungen und Spielereien, Neil Young & Crazy Horse sind im Geiste Hippies und lieben den Jam.

Fast auf eine Viertelstunde kommt «Boom Boom Boom» am Schluss von «Toast», das sehnsüchtige und packende «Gateway Of Love» weiss während zehn Minuten mühelos zu unterhalten. Während Neil Young & Crazy Horse inhaltlich schwierige Momente von Beziehungen jeglicher Art thematisieren, sorgen die Melodien und Harmonien für den nötigen Ausgleich. Mehr als 20 Jahre blieb diese Platte in der Schublade, schön, darf man sich endlich den sieben Liedern widmen.


Eingeordnet unter Musik-Rezension Schlagworte: Crazy Horse, Michael Bohli, Neil Young, Neil Young And Crazy Horse, Rock, Toast

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