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Wolf Parade – Cry Cry Cry

06/10/17
von Michael Bohli

Band: Wolf Parade
Album: Cry Cry Cry
Genre: Alternative Rock / Indie

Label/Vertrieb: Sub Pop
VÖ: 6. Oktober 2017
Webseite: wolfparade.com

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Es hält dann schon irgendwie, nur richtig zuschnüren und daran glauben. So könnte der Leitsatz für das vierte Album der kanadischen Indie-Rock-Band Wolf Parade lauten – wenn man das Covermotiv betrachtet. Glücklicherweise sind die Lieder auf diesem Langspieler aber nicht zufällig entstandene Konstruktionen, sondern wunderbar ausgewogene und durchdachte Stücke, die schmissigen Indie mit leicht psychedelischem Alternative Rock kombinieren. Und genügend Zeit hatten die Musiker, vergingen doch ganze sechs Jahre seit dem letzten Werk.

In der Rockwelt reichen so viele Monate und Tage eigentlich aus, um eine Band komplett in Vergessenheit geraten zu lassen. Wolf Parade aus Montreal lauerten aber immer in den Hinterköpfen der Fans, nun endlich wird das Warten entlohnt. „Cry Cry Cry“ ist weniger ein Schrei, sondern vielmehr ein hymnischer Vortrag und Beweis, dass diese Künstler immer noch mit dem Geschäft mithalten können. Auch wenn sich die Platte zu Beginn eher mit knackigen und dem Pop angenäherten Songs beschäftigt, gleitet spätestens bei „Baby Blue“ der Klang in eine Mischung aus Franz Ferdinand und Black Mountain.

Wolf Parade fügen ihrer Musik also prisenweise Einflüsse und Einfälle hinzu – seien es euphorische Bläser, eine extrovertierte Stimmung bei „Who Are Ya“ nahe an Sparks oder San Francisco-angelehnte Psychedelic: In „Cry Cry Cry“ vermengt sich alles überraschend. Vielleicht hätte man bei dieser Scheibe eher etwas mehr harte Gitarren und Riffs für die Mädels mit den dunklen Jacken gewünscht, aber diese bunte Art, Musik in immer wieder neue Gebiete zu führen, gefällt sehr. Schön, sind die Wölfe wieder da und schön, zieren sie ihre Paraden weiterhin mit allen Kniffen der Dekoration.

Tracklist:
1. Lazarus Online
2. You’re Dreaming
3. Valley Boy
4. Incantation
5. Flies On The Sun
6. Baby Blue
7. Weaponized
8. Who Are Ya
9. Am I An Alien Here
10. Artificial Life
11. King Of Piss And Paper

Bandmitglieder:
Arlen Thompson – Schlagzeug
Dante DeCaro – Gitarre und Perkussion
Dan Boeckner – Gesang und Gitarre
Spencer Krug – Gesang und Keyboard

Gründung:
2003

Text: Michael Bohli

Eingeordnet unter Musik-Rezension Schlagworte: Alternative Rock, Cry Cry Cry, Indie, Michael Bohli, Rock, Wolf Parade

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