ARTNOIR
  • Berichte
    • Konzertberichte
    • Fotoreportagen
    • Interviews
    • Weitere Berichte
    • Bild-Archiv
  • Rezensionen
    • Musik
    • Alles andere
  • Backstage
    • Kontakt
    • Team
    • Join Us
    • Support Us
  • Kalender
  • Playlisten

The Hives – The Hives Forever Forever The Hives

26/08/25
von Torsten Sarfert

Play It Again Sam / VÖ: 29. August 2025 / Punk-Rock
thehives.com

Text: Torsten Sarfert

„Hooray Hooray Hooray“, The Hives, die (zumindest selbsternannten) Könige des Punk-Garage-Rock sind zurück. Stilecht in (selbstverständlich) schwarz-weissen Hermelin-Mänteln und Goldkrone posieren die (gar nicht mal so) alten Schweden auf dem Cover ihres neuen Albums „The Hives Forever Forever The Hives“. Zwei Jahre nach „The Death Of Randy Fitzsimmons“ legen die fünf Jungs das nächste Brett vor. Also „Roll Out The Red Carpet“ und ab dafür. Dreiundreissig Minuten pures, selbstironisches Rock’n’Roll-Gewitter mit aufgerissenen Amps, verzerrten Riffs und Vocals. Ferien auf Planet Rock.

Unmittelbar nach der royal-brachialen „Introduction“ knüppeln The Hives los als hätten sie nicht zwei, sondern mindestens zehn Jahre lang Strom aufgestaut. „Enough Is Enough“, brüllt Sänger Howlin‘ Pelle Almqvist und dabei ist das erst der Anfang. Das kann ja heiter werden – und wird es auch. Bei „Hooray Hooray Hooray“ fühlt man sich bereits im Mosh-Pit und grölt lauthals mit. „Legalize Living“, „Born A Rebel“ oder „Path Of Most Resistance“ kommen wie ein bestens gelauntes, bierselig-durchschwitztes Rollkommando daher und auch den Rest der insgesamt 12 gutgelaunten Punk-Rocker wird man wohl eher seltener auf den nächsten Kirchentagen zu hören bekommen. Obwohl „Born A Rebel“ sogar ein bisschen an Steve Millers Pop-Klassiker „Abracadabra“ erinnert und gegen Ende möglicherweise auch verschmitzt ein bisschen in Richtung Format-Radio geschielt wird. Aber eben halt nur ein bisschen. Die Band kommentiert das wie folgt: „We wanted to make a Hives arena album. We have never really tried to do that before. We thought, maybe we should give that a try. Of course we luckily can’t help but sound like The Hives anyway. Why aim to win by a whisker we thought, so let’s put 12 singles on an album.“

Also Mittelfinger raus und den Ungläubigen „They Can’t Hear The Music / But I Can“ zugerufen. Mit dem langjährigen Produzenten Pelle Gunnerfeldt, der den Grossteil der Songs im Studio von Benny Andersson (ja, der von ABBA!) aufnahm und produzierte konnte ja ohnehin nichts schiefgehen. Und dann kam auch noch der alte Kumpel Mike D (ja, der von den Beastie Boys!) vorbei und fügte hie und da noch etwas Magie hinzu.

Einmal auf play gedrückt, kann man sich dieser Magie und Energie nur schwer entziehen, denn dieses Album tritt Arsch. Nicht mehr und nicht weniger. Und am Ende wird man nicht anders können und mit einem breiten und entrückten Grinsen im Gesicht den programmatischen Refrain des Titeltracks mitgrölen: „The Hives Forever Forever The Hives“. Allerspätestens wenn man sich das dazugehörige, äusserst unterhaltsame Video (s.u.) zu Gemüte geführt hat.
Long live the Kings!

P.S.: Live-Audienzen nicht verpassen!

P.P.S.: Am 29.08. wird es bei Musik-Hug in Zürich eine exklusive Listening-Fan-Party geben. Zwar ohne The Hives, dafür aber mit freiem Eintritt und Getränken, Snacks und Goodies!

Eingeordnet unter Musik-Rezension Schlagworte: Garage Rock, Punk, Rock, The Hives, The Hives Forever Forever The Hives, Torsten Sarfert

Veranstaltungen

  • 09.01.26
    DMB Records Label Night
    Werk 21, Zürich
  • 09.01.26
    Namaka
    Gaskessel, Bern
  • 10.01.26
    Cray
    Böröm, Oberentfelden
  • 13.01.26
    Burning Witches
    Mühle Hunziken, Rubigen
  • 14.01.26
    Burning Witches
    Salzhaus, Brugg

  • Impressum
  • Newsletter
   

Copyright © 2026 ARTNOIR | Code by momou!