ARTNOIR
  • Berichte
    • Konzertberichte
    • Fotoreportagen
    • Interviews
    • Weitere Berichte
    • Bild-Archiv
  • Rezensionen
    • Musik-Rezensionen
    • Kultur-Rezensionen
  • Backstage
    • Kontakt
    • Team
    • Support Us
    • Migros Support Culture
    • Print-Magazin
  • Kalender

Haken – Vector

24/10/18
von Michael Bohli

Band: Haken
Album: Vector
Genre: Progressive Metal

Label: Inside Out
VÖ: 26. Oktober 2018
Webseite: hakenmusic.com

amazon CeDe

Ja, die Achtziger sind geblieben – das macht der erste Song „The Good Doctor“ nicht nur mit seinen Synthiemelodien, sondern auch mit dem Schlagzeug klar. Das vier Minuten lange Hörspiel bringt Haken in das Umfeld der opernhaften Erzählungen und mischt diese Ausdrucksweise mit den komplexen Takten und harten Riffs. Eine Weiterentwicklung, ausgehend vom letzten Studioalbum „Affinity„, ist somit schnell festzumachen, über das gesamte Werk betrachtet weicht die Truppe aus England aber nicht stark von ihrem Weg ab. Viel lieber musizieren sie neu mit einer gewissen Leichtigkeit und noch mehr Melodie.

Ob das im Refrain besonders epische „Puzzle Box“ oder das zurückhaltend startende und bedrohlich abschliessende „Host“ – Haken denken nicht im normalen Massstab, sondern haben die komplette Erde als Bühne genommen. Synthiefanfaren, tonnenschwer erklingende Drums, wild umherflitzende Gitarren, abgehackte Rhythmen und mathematische Formeln, man findet alles auf „Vector“. Und obwohl es selten so brutal und dreckig wie bei „Nil By Mouth“ dröhnt, dieses Album macht Freude. Besonders dann, wenn man sich gerne wie ein Affe von Taktwechsel zu Ausbruch hangelt.

Mit einer knackigen Spielzeit und eher kürzeren Liedern (das zwölf Minuten lange „Veil“ mal aussen vorgelassen) bieten Haken einen klanglich perfekt aufgenommenen Genuss, der aktuelle Massstäbe im Progressive Metal perfekt mit den Traditionen verbindet – und dabei nie bemüht oder verkrampft wirkt. Man muss zwar kein Psychologe sein um die Thematik des Werkes zu erfassen (siehe Rorschachtest auf dem Cover), aufmerksam und neugierig aber auf jeden Fall. Denn es gibt nicht nur viele Klangspiele zu entdecken, sondern auch Schönheit in den Extremen. Und wie es sich für eine Platte in diesem Genre gehört, wächst „Vector“ kontinuierlich.

Tracklist:
1. Clear
2. The Good Doctor
3. Puzzle Box
4. Veil
5. Nil By Mouth
6. Host
7. A Cell Divides

Bandmitglieder:
Ross Jennings – Gesang
Charlie Griffiths – Gitarre
Rich Henshall – Gitarre und Keyboard
Diego Tejeida – Keyboard
Conner Green – Bass
Raymond Hearne – Schlagzeug

Gründung:
2001

Text: Michael Bohli

Eingeordnet unter Musik-Rezension Schlagworte: Haken, Michael Bohli, Progressive, Progressive Metal, Vector

Veranstaltungen

  • 24.03.23
    Cannibal Corpse
    Komplex 457, Zürich
  • 24.03.23
    Cult Of Luna & Russian Circles
    Les Docks, Lausanne
  • 24.03.23
    Shame
    Plaza, Zürich
  • 25.03.23
    Notte Di Birra mit Reverend Beat-Man & The Monofones
    Newgraffiti, Bern
  • 28.03.23
    dEUS
    Kaufleuten, Zürich
← Soap And Skin – From Gas to Solid / you are my friend
Anathema – Internal Landscapes 2008 – 2018 →
  • Impressum
  • Newsletter
   

Copyright © 2023 ARTNOIR | Code by momou!