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Der Himmel über Berlin – Amnesia

01/06/17
von JHG Shark

Der Himmel über Berlin - AmnesiaBand: Der Himmel über Berlin
Album: Amnesia
Genre: Dark Wave / New Wave

Label/Vertrieb: Unknown Pleasures
VÖ: 25. März 2017
Webseite: Der Himmel über Berlin bei FB

bandcamp

Die Band Der Himmel über Berlin entstand 2007 in Triest, einer norditalienischen Hafenstadt. 2012 erschien ihr Debütalbum „Memories Never Fade“. Im Jahr 2013 gab es diverse Veränderungen im Line-Up. Es folgten Auftritte in Italien, der Schweiz, Deutschland, Österreich und in der tschechischen Republik. Im September 2014 erschien das zweite Album „Shadowdancers“.

Nach der Veröffentlichung der EP „Emesys“ (2015) gab es eine Tour durch Europa. Die Band spielte zum ersten Mal Belgien, Frankreich und Polen. Die vier Musiker teilten sich unter anderen mit She Past Away, Tying Tiffany oder Red Lorry Yellow Lorry die Bühne. Das neue Album „Amnesia“ erschien Ende März bei Unknown Pleasures Records.

Der Start mit „Back To The End“ ist verheissungsvoll: Das Arrangement bei dem New Wave Track erzeugt einen grossartigen Spannungsbogen. Das brillante Spiel zwischen Bass und Gitarre ist ein wesentlicher Teil davon. „Sweet Dancing Butterfly“ ist etwas rauer, das belebende Schlagzeugspiel gibt dem Song einen zusätzlichen Kick, das Gitarren-Solo nach dem Break hat eine euphorische Wirkung. Bei „My Rubber Queen“ steht der Post-Punk im Zentrum, der gewaltige Flanger-Sound des Bassspiels ist eindrücklich inszeniert.

Gradlinigen Gothic Rock erster Güte liefert Der Himmel über Berlin bei „Eaten Up“ ab. Bei „Feed The Night“ mag ich die langgezogen Gitarren-Noises und die Abwechslung mit den verschiedenen Tempi. Eine weitere Qualität der vier Musiker ist ihre Verspieltheit, die sie regelmässig in die Tracks einfliessen lassen. Der kurze, überraschende Break nach rund 70 Sekunden beim titelgebenden „Amnesia“ ist ein Indiz dafür.

Der düster-leidenschaftliche Gesang von Teeno sticht beim treibenden „White Dream“ heraus. „Dull Day“ überzeugt im New Wave-Anzug, das Quartett steigert sich zum Ende hin in einen musikalischen Rausch. Unter die Haut geht die beengende Stimmung von „Cold Fever“ – der Abschlusssong ist mit fast sieben Minuten der Längste auf dem Album. Die Band beweist nochmals ihr imponierendes Talent für dramatische Arrangements.

Wer auf üppigen Dark Wave mit Haken und Ösen steht, sollte sich das Album „Amnesia“ von Der Himmel über Berlin nicht entgehen lassen.

Tracklist:
1. Back To The End
2. Sweet Dancing Butterfly
3. My Rubber Queen
4. Eaten Up
5. The Choosen Ones
6. Feed The Night
7. Amnesia
8. White Dream
9. Dull Day
10. Cold Fever

Bandmitglieder:
Teeno Vesper – Gesang
Davide Simeon – Gitarre
Stefano Bradaschia – Bass
Riccardo Zamolo – Schlagzeuger

Gründung:
2007

Text: JHG Shark

Eingeordnet unter Musik-Rezension Schlagworte: Amnesia, Dark Wave, Der Himmel über Berlin, JHG Shark, New Wave, Wave

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