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Greenfield Festival 2026 – Donnerstag

12/06/26
von Madeleine Fuhrer

Greenfield Festival 2026 - Donnerstag

greenfieldfestival.ch
Sabaton + President + The Offspring + Touché Amoré + A Day To Remember + thrown + Alter Bridge + unpeople + Ice Nine Kills + XOXO + Zebrahead + Alphornbläser

Flugplatz – Interlaken
Donnerstag, 11. Juni 2026

Text: Madeleine Fuhrer / Bilder: Miriam Ritler / SoMe: Olivia Ritler

Es ist wieder Greenfield-Zeit! Interlaken wurde einmal mehr zum Mekka für nationale und internationale Fans harter Musik sowie für zahlreiche Bands aus aller Welt. Ein hochkarätiges Line-up erwartete die Festivalbesucher:innen an allen drei Tagen. Doch beginnen wir mit dem ersten Tag des wunderschön in den Bergen gelegenen Greenfield Festivals.

Traditionsgemäss wurde das Festival am Donnerstag von den Alphornbläsern auf der Jungfrau Stage eröffnet. Kurz darauf folgte bereits der erste Act auf der grossen Bühne. Zebrahead aus Kalifornien sorgten mit ihrem legendären Punkrock-Sound direkt für beste Stimmung und heizten dem Publikum ordentlich ein.

Parallel dazu machten sich auf der kleineren Eiger Stage die Schweizer Hardcore-Band XOXO bereit. Nach dem punkigen Auftakt auf der Hauptbühne wurde es nun deutlich härter. Mit viel Energie nahmen XOXO die Bühne für sich ein und liessen keinen Winkel ungenutzt.

Zurück auf der Jungfrau Stage stand eine Show an, wie man sie wohl nur selten erlebt. Ice Nine Kills enterten nach einem kurzen Intro die Bühne und verwandelten ihr Konzert in eine regelrechte Live-Horror-Show. Die Amerikaner überzeugten nicht nur musikalisch mit ihrem Mix aus Metalcore und modernen Einflüssen, sondern boten auch visuell jede Menge Unterhaltung. Während des Sets wurden Figuren erschossen, enthauptet oder erstochen. Auf den Leinwänden liefen dazu passende Szenen und Clips. Man wusste zeitweise kaum, wo man zuerst hinschauen sollte. Auch die ersten Mosh- und Circlepits des Festivals liessen nicht lange auf sich warten. Ice Nine Kills waren damit nicht nur ein Hinhörer, sondern auch ein echter Hingucker. Die Mischung aus Musik, Inszenierung und Performance ging perfekt auf.

Auf der Eiger Stage waren danach die Briten von unpeople an der Reihe. Harte Riffs, tiefgründige Texte und eingängige Melodien trafen hier auf eine starke Gesangsleistung. Die Band brachte ihre Mischung aus Frust über das Weltgeschehen und musikalischer Leidenschaft eindrucksvoll auf die Bühne.

Als Nächstes standen Alter Bridge auf der Jungfrau Stage. Auf die Rock-Veteranen war wie gewohnt Verlass. Die Band präsentierte eine herzliche und zugleich souveräne Show mit Klassikern und neueren Songs. Natürlich durften auch die Gitarrenkünste von Myles Kennedy und Mark Tremonti nicht fehlen. Ein Gänsehautmoment war einmal mehr „Blackbird“. Für einen humorvollen Augenblick sorgte Tremontis Gitarrenproblem bei einem Song, worauf Myles dessen Gitarrenpart kurzerhand stimmlich imitierte und danach selbst herzlich lachen musste.

Auf der Eiger Stage wurde es anschliessend wieder härter. Die schwedische Nu-Metal-Band thrown legte von Beginn an Vollgas vor. Längst kein Geheimtipp mehr, überzeugten sie mit einer intensiven Performance und nahmen das Publikum mühelos für sich ein. Es war eine Freude, der Band bei ihrem energiegeladenen Auftritt zuzusehen.

Vor der Jungfrau Stage warteten die Fans inzwischen gespannt auf den nächsten härteren Programmpunkt. Die Bühne war zusätzlich mit einer Gruppe von Wettbewerbssieger:innen dekoriert, die das Konzert direkt von der Bühne aus verfolgen durften. Nach einem kurzen Intro eröffneten A Day To Remember ihr Set mit „The Downfall Of Us All“. Mosh- und Circlepits gehörten von Beginn an zum Programm. Mit einem abwechslungsreichen Set brachte die Band die Menge durchgehend in Bewegung. Frontmann Jeremy McKinnon suchte immer wieder den Kontakt zum Publikum. Auch Crowdsurfer kamen voll auf ihre Kosten. Neben riesigen Bällen, die durch die Menge flogen, wurden zum Abschluss sogar WC-Papierrollen von der Bühne ins Publikum geworfen.

Die Amerikaner von Touché Amoré übernahmen anschliessend die Eiger Stage. Post-Hardcore vom Feinsten stand auf dem Programm. Mit ihrem intensiven Sound und ihrer emotionalen Performance boten sie einen starken Auftritt für alle Fans der härteren Gangart. Headbangen war hier beinahe Pflicht. Gleichzeitig kamen die Bühnenlichter mit der einsetzenden Dunkelheit immer besser zur Geltung.

Eines der grossen Highlights des Tages folgte danach auf der Jungfrau Stage. The Offspring betraten die Bühne und lieferten eine Show, die kaum Wünsche offenliess. Hit folgte auf Hit, während die Band quer durch ihre lange Karriere reiste. Auch die Bühnenshow konnte sich sehen lassen. Lichtshow, Luftmännchen, Konfetti und grosse Bälle sorgten für zusätzliche Unterhaltung. Ein riesiges Skelett thronte über der Bühne. Klassiker wie „Pretty Fly (For A White Guy)“, „The Kids Aren’t Alright“ und „Self Esteem“ durften natürlich nicht fehlen und wurden begeistert gefeiert.

Gespannt durfte man anschliessend auf den letzten Act der Eiger Stage warten. President betraten die Bühne. Der maskierte Frontmann und die ebenfalls maskierte Band sorgten für eine geheimnisvolle Atmosphäre. Mit ihrem sphärischen Sound, schweren Breakdowns und einer eindrucksvollen Lichtshow in Rot- und Violetttönen zogen sie das Publikum schnell in ihren Bann. Eine starke und beeindruckende Performance.

Den Abschluss des ersten Festivaltages machten die Schweden von Sabaton. Die Power-Metal-Grösse präsentierte ihre aufwendig gestaltete Bühne mit einem überdimensionalen Panzer als Drumriser. Das gesamte Bühnenbild fügte sich perfekt in das militärisch angehauchte Konzept der Band ein. Inmitten der beeindruckenden Bergkulisse boten Sabaton eine durchdachte und mitreissende Show. Besonders die Lichtshow kam nun in der Dunkelheit voll zur Geltung. Neben ihren grössten Klassikern präsentierte die Band auch Songs ihres aktuellen Albums „Legends“.

Damit ging ein gelungener erster Festivaltag zu Ende. Überall waren glückliche Gesichter, müde Beine und begeisterte Musikfans zu sehen. Ein wundervoller Auftakt für drei Tage voller Musik, Emotionen und unvergesslicher Momente am Greenfield Festival.

Ice Nine Kills
Ice Nine Kills

Ice Nine Kills
Ice Nine Kills

Ice Nine Kills
Ice Nine Kills

Ice Nine Kills
Ice Nine Kills

Ice Nine Kills
Ice Nine Kills

Ice Nine Kills
Ice Nine Kills

Ice Nine Kills
Ice Nine Kills

Ice Nine Kills
Ice Nine Kills

Ice Nine Kills
Ice Nine Kills

Ice Nine Kills
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Alter Bridge
Alter Bridge

Alter Bridge
Alter Bridge

Alter Bridge
Alter Bridge

Alter Bridge
Alter Bridge

Alter Bridge
Alter Bridge

Alter Bridge
Alter Bridge

Alter Bridge
Alter Bridge

thrown
thrown

thrown
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thrown
thrown

thrown
thrown

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thrown
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thrown

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A Day To Remember

A Day To Remember
A Day To Remember

A Day To Remember
A Day To Remember

A Day To Remember
A Day To Remember

A Day To Remember
A Day To Remember

A Day To Remember
A Day To Remember

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The Offspring

The Offspring
The Offspring

The Offspring
The Offspring

The Offspring
The Offspring

The Offspring
The Offspring

The Offspring
The Offspring

The Offspring
The Offspring

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Sabaton

Sabaton
Sabaton

Sabaton
Sabaton

Sabaton
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Sabaton
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Sabaton
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Sabaton

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Eingeordnet unter Fotoreportage, Konzertbericht Schlagworte: Festival, Greenfield, Interlaken, Madeleine Fuhrer, Metal, Miriam Ritler, Olivia Ritler, Punk, Rock

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