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BERICHT: Depeche Mode – eine melancholische Welle der Perfektion

10/06/13
von Miriam Ritler

Datum: 7. Juni 2013
Ort: Stade de Suisse – Bern
Bands: Depeche Mode

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Am Freitag, den 7. Juni führte mich mein Weg mal wieder nach Bern. Genauer gesagt ins Stade de Suisse. Depeche Mode waren, neben mir, auch für ganz viele andere Besucher Grund genug, das Stadion der Schweizer Hauptstadt aufzusuchen. Genauer gesagt waren es an die 39‘000 Menschen. Das Stade de Suisse schien aus allen Nähten zu platzen, kein Wunder, es war auch beinahe ausverkauft. Das Publikum war sehr durchmischt, von Jung bis Alt waren alle Altersklassen anzutreffen, jedoch dominierte bei der Kleiderwahl eindeutig die Farbe Schwarz.

Als Depeche Mode die Bühne eroberten war die Sonne gerade am Untergehen und die Wetterlage hätte besser nicht sein können. Aber was dann kam, liess sogar Petrus, mit seinem Händchen für gutes Wetter, alt aussehen. Depeche Mode stürmten die Bühne im Nu und zogen mit ihrer treibenden Musik alle Zuschauer sofort in ihren Bann.

Als ersten Song spielten sie „Welcome To My World“. Entkommen war chancenlos. Der äusserst charismatische Sänger Dave Gahan überzeugte mit äusserst viel Ausstrahlung und einem beeindruckenden Hüftschwung. Zugegeben, auch wenn der Herr ja nun wirklich ein paar Jährchen älter ist als ich, kann ich es nicht verleugnen, dass er äusserst gut aussieht. Hoppla, ich denke, ich war nicht das einzige weibliche Wesen, welches sich über den Anblick des grossartigen Sängers erfreute.

Die Briten waren zwar mit ihrem neuen Album „Delta Machine“ unterwegs, jedoch war die Setlist äusserst gut durchmischt und es wurden auch viele ältere Stücke über die Bühne gefegt. Die Bühnenshow hielt sich relativ schlicht, was überhaupt nicht negativ gemeint ist. Jedoch war das Licht äusserst gut und unterstrich die tolle Stimmung im Stade de Suisse optimal.

„Higher Love“ und „When The Body Speaks“ wurde von Bandkollege Martin Gore gesanglich zum Besten gegeben. Mein persönliches Highlight war „Heaven“, da war ich dann definitiv im siebten Himmel und auch die Leute im gesamten Stadion schienen überglücklich. Zu den treibenden, düsteren Klängen wurde getanzt, gejubelt oder sich einfach still gefreut. Bei den alten Klassikern kannten aber dann die Leute kein Halten mehr. „Enjoy The Silence“ löste gar eine Euphorie aus, das ganze Stadion sang begeistert mit und bejubelte die Band mit tosendem Applaus. Was für ein Song!

Überhaupt war das Konzert aus meiner Sicht eine absolute Wucht und jeder einzelne Song drohte zum Highlight des Abends zu werden.

Nun sitze ich da, schreibe diesen Bericht und muss zugeben, dass mir das Schreiben furchtbar schwer fällt. Komisch, denn das Konzert hatte ja so viel zu bieten und Depeche Mode sind ja nun wirklich nicht die Band, über die man nichts schreiben könnte. Es ist nur so, für manche Sachen ist es schwer die treffenden Worte zu finden. Da waren einfach dieses Konzert, diese Band, dieses Stadion, dieses Wetter, diese Stimmung und diese Musik. Es war schlicht und einfach genial und wenn ich daran denke, schwebe ich wieder auf dieser Welle der Melancholie, einerseits weil ich wieder diese tollen düster-traurigen Klänge im Ohr habe, andererseits weil dieses Konzert leider nicht unendlich war und auch dieser Event einem Ende geweiht war.

Text + Bilder: Miriam Ritler

Eingeordnet unter Konzertbericht Schlagworte: Bern, Depeche Mode, Electro, Miriam Ritler, Stade de Suisse, Synthie Pop

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