ARTNOIR
  • Berichte
    • Konzertberichte
    • Fotoreportagen
    • Interviews
    • Weitere Berichte
    • Bild-Archiv
  • Rezensionen
    • Musik
    • Alles andere
  • Backstage
    • Kontakt
    • Team
    • Join Us
    • Support Us
  • Kalender
  • Playlisten

Black Mountain – Destroyer

08/06/19
von Michael Bohli

Band: Black Mountain
Album: Destroyer
Genre: Hard Rock / Space Rock / Psychedelica

Label: Jagjaguwar
VÖ: 24. Mai 2019
Webseite: blackmountainarmy.com

amazon CeDe

Ist es wirklich ratsamer, sich vom aktuellen Punkt in der Zeit nach hinten zu bewegen? Das wollen uns nicht nur diverse wiederkehrende Modeströmungen und Gesellschaftsgruppen weissmachen, diese Hingebung verraten auch Black Mountain mit ihren Alben. „Destroyer“ heisst das fünfte Werk der psychedelischen Space-Rock-Gruppe aus Kanada und lässt sich, ohne lange zu überlegen, als perfekter Einstiegspunkt in die Diskografie, der seit 2004 aktiven Gruppe krönen. Hard Rock, Stoner, Neo-Psychedelica und die freie Strasse der freien Geister – was ein altes Auto doch so alles verändern kann.

Seit zwei Jahren besitzt Stephen McBean, der kreative Chef hinter Black Mountain, nämlich einen Führerschein und nahm seine Spritztouren zum Anlass, nicht nur den Albumtitel einem Auto zu widmen, sondern alle acht Songs mehr oder weniger in der Geschichte der Feinseligkeiten zwischen Punks und Metalheads in den Achtzigern von Los Angeles anzusiedeln. „Future Shade“ eröffnet mit zweistimmigem Gesang, schnellem Tempo und viel Gewicht – typisch für diese Gruppe. Bereits mit „Horns Arising“ bieten Synthesizer und Vocoder dem Fuzz einen Gegenpol und ofenbaren die unglaublich vielseitige Gestalt von „Destroyer“.

Mit diesem Album vermengen Black Mountain nicht nur die direkten Rocker von „Wilderness Heart“, die Komplexität eines „In The Future“ und die abgefahrenen Trips von „IV„, alles wird in bisher ungeahntem Fluss zu einem wahren Schauspiel. Bevor sich die Platte am Ende bei David Bowie bedankt („FD 72“), werden LSD-Visionen von Pink Floyd hervorgebracht („Pretty Little Lazies“) und Wände aus Gitarren und Stimmen aufgebaut, auf dem Fundament der Keyboards und Orgeln („High Rise“). Das resultiert in einem grossartigen Album voller fesselnder Songs, mit den schönsten Aspekten des Hard Rocks.

Tracklist:
1. Future Shade
2. Horns Arising
3. Closer To The Edge
4. High Rise
5. Pretty Little Lazies
6. Boogie Lover
7. Licensed To Drive
8. FD 72

Bandmitglieder:
Stephen McBean – Gesang, Gitarre und Keyboard
Rachel Fannan – Gesang und Keyboard
Arjan Miranda – Bass und Gitarre
Jeremy Schmidt – Synths, Orgel und Mellotron
Adam Bulgasem – Schlagzeug

Gründung:
2004

Text: Michael Bohli


Eingeordnet unter Musik-Rezension Schlagworte: Black Mountain, Destroyer, Hard Rock, Michael Bohli, Psychedelic Rock, Rock

Veranstaltungen

  • 17.05.26
    Cemetery Skyline
    Schüür, Luzern
  • 17.05.26
    Fotocrime
    Sedel, Luzern
  • 22.05.26
    The Gathering
    Z7, Pratteln
  • 22.05.26
    Turbobier
    Stellwerk, Bern
  • 23.05.26
    The Undertones
    Le Rez - L'Usine, Genf

  • Impressum
  • Newsletter
   

Copyright © 2026 ARTNOIR | Code by momou!