Termin am Bogen F
The Twilight Sad
Glasgow, dieser Bastion des Indie-Pop und Gitarren-Rock, haben wir so manche Lieblingsband zu verdanken, darunter Belle & Sebastian, Franz Ferdinand, Teenage Fanclub, The Jesus And Mary Chain oder Mogwai. Auch THE TWILIGHT SAD gehören in die Glasgow Hall of Fame. Die Songs auf ihrem ersten Album „Fourteen Autumns & Fifteen Winters“ (2014) waren, der Titel verrät es, Kathedralen der Melancholie.
Chalk
Wie aufregend es klingt, wenn sich der Rockclub in einen Dancefloor verwandelt, demonstriert das nordirische Trio CHALK. Die Band vereint die gleissenden Gitarren-Riffs des Post- und Industrial-Rock und die stroboskopartigen Dance Beats der Neunziger-Clubmusik. Chalk bedeutet bekanntlich Kreide, und so trocken, hart und kühl klingen ihre Songs. Dennoch entwickelt die Band einen Sog, der an eine upgedatete Variante von Nine Inch Nails oder Ministry gemahnt.
A Place To Bury Strangers
A Place To Bury Strangers
+ Kontravoid
Nein, wir können nicht von dieser Band lassen, wollen sie immer und immer wieder hören, holen uns ihre apokalyptischen Gitarrenrückkoppelungen, ihre gleissende Wucht, ihren lebensmüden Gesang schon zum siebten Mal in unser Gewölbe, wo sich der Trockennebel und das Stroboskopgewitter mit dem Rauschen dieser vielleicht unberechenbarsten aller New Yorker Rockgruppen der letzten zwanzig Jahre vermischt: A PLACE TO BURY STRANGERS.
This Will Destroy You
This Will Destroy You
+ Mascara
„Young Mountain“ & „Another Language“ Beide Alben in ganzer Länge.
Der Bandname klingt wie eine dunkle Wolke, die sich in Zeitlupe am Horizont auftürmt: THIS WILL DESTROY YOU! Und so verhalten sich auch die cineastischen Post-Rock-Symphonien der Texaner, die Titel tragen wie „The Mighty Rio Grande“ oder „God’s Teeth“. Oft beginnen sie so leise, dass man sie erst gar nicht bemerkt.





