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Madness im Sommercasino

02/03/26
von Madeleine Fuhrer

Madness im Sommercasino

Moment Of Madness + Windshelter + Mayflower

Sommercasino – Basel
Samstag, 28. Februar 2026

Text: Madeleine Fuhrer / Bilder: Sabrina Hänni

Mayflower eröffneten den Abend und starteten ohne grosse Ansagen direkt in ihren ersten Song. Damit schufen sie sofort eine gute Grundstimmung. Das Energielevel war von Beginn an hoch und blieb konstant. Schon nach wenigen Minuten bildeten sich kleine Mosh- und Circlepits vor der Bühne.

Der Sound war dicht und kraftvoll, getragen von zwei Gitarren, Bass und Schlagzeug. Die fünf Musiker aus Freiburg haben sich in den vergangenen Jahren eine solide Fanbase erspielt. Mit lässigem, zugänglichem Metalcore überzeugten sie auch im Sommercasino als Opener. Der Gesang war genretypisch zwischen Clean Vocals und Growls aufgeteilt. Ruhigere Passagen gab es ebenfalls, wenn auch eher seltener.

Zwischen den Songs suchte Frontmann Manuel immer wieder den Kontakt zum Publikum. In einer Songpause teilte die Band mit, dass es der letzte Auftritt mit Bassist Jan war. Aus diesem Anlass überreichten sie ihm ein Abschiedsgeschenk in Form einer Lego Blume. Die Band zeigte sich dabei sichtlich berührt.

Mayflower präsentierten sich als eingespielte Live Band mit klaren Songstrukturen und spürbarem Vibe. Eine Formation aus dem Genre, die man im Blick behalten sollte.

Windshelter aus der französischen Schweiz übernahmen fast nahtlos die Bühne im Sommercasino und liessen die Energie spürbar verändern. Ihr Post Hardcore Sound war kantiger als zuvor und setzte sich klar vom vorherigen Beitrag ab. Auch hier wechselte der Gesang zwischen Clean Vocals und Shouts. Die Songstrukturen wirkten differenzierter und waren mit deutlich mehr Wechseln versehen. Dazwischen fanden sich fast sphärische Parts mit melodiösen Abschnitten, die dem Set Tiefe gaben.

Tragende Figur bei Windshelter war Frontmann Sébastien, der sich meist in deutscher Sprache ans Publikum wandte und den Kontakt suchte. Inmitten der vielen lokalen Bands wirkten sie als willkommener Gast.

Windshelter sind sowohl live als auch auf Aufnahme empfehlenswert. Live ging der sphärische Anteil ihres Sounds für mich teilweise etwas unter, dieser kommt auf den Studioaufnahmen stärker zur Geltung als hier live. Nichtsdestotrotz war es eine Freude, die Band auf der Bühne zu erleben. Und blieb im Gedächtnis.

Als Moment Of Madness die Bühne betraten, war der Raum bereits auf Betriebstemperatur. Für die Basler Metalcore Band war es ein Heimspiel. Nach einem kurzen Intro starteten sie direkt in ihr Set und setzten mit einem druckvollen Einstieg den Ton für die kommenden Minuten. Der Sound war klar abgestimmt, die Gitarren kamen gut zur Geltung und die Drums gaben ein konstantes, tragendes Fundament. Von Beginn an zeigte sich, dass die Band live grossen Wert auf Freude an der Musik und an der Bewegung auf der Bühne sowie im Publikum legt.

Musikalisch bewegten sich Moment Of Madness im modernen Metalcore. Stetig wechselten sich harte, zeitgemässe Elemente mit melodischen Refrains ab. Kräftige Riffs trafen auf ruhigere Passagen, in denen die Clean Vocals bewusst Raum bekamen. Die Shouts wirkten kraftvoll, aber kontrolliert. Diese Mischung sorgte für Abwechslung, ohne den roten Faden zu verlieren. Die Songs bauten wunderbar aufeinander auf und hielten die Spannung über die gesamte Setdauer.

Vor der Bühne nahm die Intensität der Moshpits deutlich zu. Breakdowns wurden selbstverständlich angenommen, es entstand viel Bewegung, ohne dass die Stimmung unruhig wirkte. Viele Texte wurden mitgesungen, besonders bei den schon bekannteren Songs.

Zwischen den Songs richtete Sänger Andrea klare und anheizende Worte an das Publikum. Er bedankte sich bei Windshelter und Mayflower und verwies auch auf den kommenden Auftritt der Band am Greenfield Festival im Juni.

Technisch präsentierte sich die Band durchweg solide. Alle Elemente blieben klar hörbar, kein Detail ging unter. Ivo an der Gitarre war ein tragendes Element für den Cleangesang und die hymnischen Refrains. Insgesamt wirkte die Performance gut vorbereitet und eingespielt.

Moment Of Madness zeigten mit einem weiteren präzisen, kraftvollen und zugleich sympathischen Auftritt ihre Spielfreude und beendeten den Abend mit einem nachhaltigen Eindruck.

Mayflower
Mayflower

Mayflower
Mayflower

Mayflower
Mayflower

Mayflower
Mayflower

Mayflower
Mayflower

Mayflower
Mayflower

Mayflower
Mayflower

Mayflower
Mayflower

Mayflower
Mayflower

Mayflower
Mayflower

Windshelter
Windshelter

Windshelter
Windshelter

Windshelter
Windshelter

Windshelter
Windshelter
Windshelter

Windshelter
Windshelter

Windshelter
Windshelter

Windshelter
Windshelter

Windshelter
Windshelter

Windshelter
Windshelter

Windshelter
Windshelter

Windshelter
Windshelter

Windshelter
Windshelter

Windshelter
Windshelter

Windshelter
Moment Of Madness

Moment Of Madness
Moment Of Madness

Moment Of Madness
Moment Of Madness

Moment Of Madness
Moment Of Madness

Moment Of Madness
Moment Of Madness

Moment Of Madness
Moment Of Madness

Moment Of Madness
Moment Of Madness

Moment Of Madness
Moment Of Madness

Moment Of Madness
Moment Of Madness

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Moment Of Madness

Moment Of Madness
Moment Of Madness

Moment Of Madness
Moment Of Madness

Moment Of Madness
Moment Of Madness

Moment Of Madness
Moment Of Madness

Moment Of Madness

Eingeordnet unter Fotoreportage, Konzertbericht Schlagworte: Basel, Madeleine Fuhrer, Mayflower, Metal, Metalcore, Moment Of Madness, Sabrina Hänni, Sommercasino, Winshelter

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