
Dirty Honey + James And The Cold Gun
Dynamo – Zürich
Sonntag, 6. Juli 2025
Text: Grace Frimpong / Bilder: Juwal Penner
Am 6. Juli verwandelte sich das Zürcher Jugendkulturzentrum Dynamo in eine kalifornische Sommernacht, denn Dirty Honey waren mit ihrem Live-Album «Mayhem & Revelry» auf Tour. Unterstützt wurden sie von der Band James And The Cold Gun.
Im Saal herrschte eine entspannte und lockere Stimmung. Die Leute warteten gespannt auf den Konzertbeginn. Bestens gelaunt betrat die Band James And The Cold Gun die Bühne. Sie feuerten sich gegenseitig an und genossen den Applaus der Menge. Mit dem Anstimmen der Instrumente und dem einsetzenden Gesang brachte die Vorband kräftig Laune und riss das Publikum mit.
Der Sänger forderte die Menge immer wieder zum Mitmachen auf. Besonders die Skills der Bassistin blieben in Erinnerung und wirken für manche Frauen als Vorbild, selbst in eine Rockband einzusteigen. Unter begeistertem Applaus verliessen James And The Cold Gun die Bühne, auch wenn sich wohl einige über eine Zugabe gefreut hätten.
Während eines kurzen Umbaus füllte sich der Saal immer mehr und die Vorfreude auf Dirty Honey stieg. Diese liessen nicht lange auf sich warten: In echter Oldschool-Rock’n’Roll-Manier – mit grossen Fliegersonnenbrillen und wehenden Mähnen – betraten sie gelassen und cool die Bühne, während das Publikum klatschte und jubelte.
Mit voller Energie stiegen sie in den Abend ein und erfüllten den Saal mit groovigen Tönen. Das Publikum war anfangs noch etwas zögerlich, doch nach ein paar Songs und einigen mitreissenden Worten des Sängers Marc LaBelle wärmte es sich auf, bis bald schon ausgelassen getanzt und gesungen wurde. Immer wieder interagierte der Sänger mit dem Publikum und heizte es an.
Man hätte meinen können, dass mit jedem Lied und mit jedem genialen Gitarrenriff von John Notto die Menge mehr ins Schwitzen geriet. Spätestens mit dem Song «Don’t Put Out The Fire» brachte die Band das Publikum zum Explodieren. Fans und Band gaben vollen Körpereinsatz und zeigten, dass der Rock’n’Roll lebte.
Der geniale John «Fu**ing» Notto beehrte die Fans mit seinen coolen Riffs und einem über zweiminütigen Gitarrensolo. Die Begeisterung erreichte ihren Höhepunkt und die Band verabschiedete sich, nur um kurz darauf mit einer Zugabe zurückzukehren: «You Make It All Right». Wie ein bittersüsser Abschied schwebte das Lied durch den Raum, wie ein Versprechen auf ein nächstes Mal.
Im nun stiller gewordenen Saal wirkte der Applaus und Jubel noch eindrücklicher als zuvor und auch dieses Mal mussten die Fans nicht enttäuscht sein: Dirty Honey stimmten einen kraftvollen, ausgelassenen Song als weitere Zugabe an.
Doch auch zwei Zugaben reichten nicht aus, um die Band von den Fans zu trennen und so konnte sich diese heisse kalifornische Sommernacht noch ein wenig verlängern.























































