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Baden In Blut – Blood Battle 2026

26/01/26
von Madeleine Fuhrer

Baden In Blut - Blood Battle 2026 - Magma Ocean

Blood Torrent + Magma Ocean + Moment Of Madness + Goldsmith + Death Decline

SAK Altes Wasserwerk – Lörrach
Samstag, 24. Januar 2026

Text: Madeleine Fuhrer

Schon zu Beginn des Jahres gibt das Baden in Blut Festival einen ersten Vorgeschmack und schürt die Vorfreude auf die Sommerausgabe. Wie jedes Jahr fand das Blood Battle auch am Samstag wieder im SAK Wasserwerk in Lörrach (DE) statt. Fünf im Vorfeld ausgewählte Bands aus der Dreiländerregion traten gegeneinander an, um sich den begehrten Opener-Slot am Festivalsamstag zu sichern. Jede Band hatte dafür 30 Minuten Zeit, um Publikum und Fachjury von sich zu überzeugen.

Zunächst folgte die Begrüssung durch die Metal Maniacs, die das Baden in Blut Festival jährlich organisieren. Dabei wurden die Spielregeln erläutert und die Fachjury auf der Bühne vorgestellt, bevor der Abend musikalisch startete.

Den Abend eröffnete Death Decline aus Frankreich mit einer wuchtigen Mischung aus Death- und Thrash Metal. Präzise gespielte Riffs, intensive Vocals und klar strukturierte Songs sorgten für einen druckvollen Start in den Wettbewerb. Dabei verband die Band klassische Genre-Elemente mit zeitgemässer Produktion und technischer Versiertheit. Trotz der überzeugenden Darbietung blieb die Publikumsreaktion zu diesem frühen Zeitpunkt des Abends noch zurückhaltend.

Daraufhin betraten Goldsmith aus Freiburg (DE) die Bühne und lieferten einen Auftritt, der stärker in der klassischen Heavy-Metal-Ecke verwurzelt war, dabei jedoch auch Einflüsse aus Thrash Metal, Hard Rock und Punk aufgriff. Mit ihrem Set sorgte die Band für deutlich mehr Dynamik vor der Bühne. Besonders das saubere Zusammenspiel und die souverän präsentierte instrumentale Technik stachen hervor. Eingängige Melodien, eine treibende Rhythmussektion und passend gesetzte Gesangslinien rundeten den Auftritt ab.

Nach einer weiteren Umbaupause ging es deutlich moderner weiter. Die Basler Metalcore-Band Moment Of Madness waren die Nächsten – die Reihenfolge der Bands war übrigens erst kurz vor Veranstaltungsbeginn ausgelost und die Running Order erst vor Ort bekannt gegeben worden. Catchy Hooklines, kraftvolle Breakdowns und der genretypische Wechsel zwischen Clean- und gutturalem Gesang bestimmten den Auftritt. Moment Of Madness überzeugten nicht nur musikalisch, sondern suchten auch immer wieder die Interaktion mit dem Publikum. Erste Mosh- und Circlepits liessen nicht lange auf sich warten.

Es folgte mit Magma Ocean aus Bern (CH) moderner Metal auf hohem Niveau. Die Band kombinierte modernen Heavy Rock mit groovigen Riffs und atmosphärischen Elementen zu einer dichten, detailreichen Soundwand. Die Energie war von Beginn an hoch und übertrug sich unmittelbar auf das Publikum. Besonders der Sänger beeindruckte mit starker Bühnenpräsenz, markanten Vocals und seiner schwingenden Rastamähne. Der Auftritt wurde entsprechend gefeiert und hinterliess nachhaltigen Eindruck.

Das Ende des Abends übernahm die Stuttgarter (DE) Black-Metal-Band Blood Torrent. Ihr Auftritt zeichnete sich durch eine eigenwillige Interpretation des Genres aus, die atmosphärische Passagen mit progressiven Strukturen und vereinzelten klassischen Heavy-Metal Elementen verband. Statt auf typische Klischees zu setzen, präsentierte sich Blood Torrent bewusst eigenständig und sorgte damit für einen kontrastreichen Abschluss des Wettbewerbs.

Im Anschluss lag es am Publikum und der Jury, ihre Stimmen zu vergeben und den Sieger des Abends zu küren. Das Publikum erhielt bereits beim Einlass Abstimmungszettel und konnte drei Bands bewerten: drei Punkte für den persönlichen Favoriten, zwei Punkte für den Zweitplatzierten und einen Punkt für eine weitere Band, welche zu überzeugen vermochte.

Die fünfköpfige Jury, bestehend aus langjährig in der Metalszene verankerten Fachpersonen, zog sich ebenfalls zur Beratung zurück. In sieben Kategorien – darunter Kreativität, Songwriting und Zusammenspiel – vergab sie jeder Band bis zu zehn Punkte pro Kategorie.

Nach rund einer Dreiviertelstunde stand das Ergebnis fest: Der Sieg ging eindeutig und verdient an Magma Ocean, die mit ihrem prägenden Auftritt sowohl Publikum als auch Jury überzeugten. Den zweiten Platz belegten Moment Of Madness und unterstrichen damit ebenfalls die Stärke moderner Metal-Acts an diesem Abend.

Eingeordnet unter Konzertbericht Schlagworte: Baden in Blut, Blood Battle, Blood Torrent, Death Decline, Goldsmith, Lörrach, Madeleine Fuhrer, Magma Ocean, Metal, Moment Of Madness, SAK Altes Wasserwerk

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