
Fearless Records / VÖ: 5. Juni 2026 / Metalcore
augustburnsred.com
Text: Cyril Schicker
Es ist Aufgeben-Saison!
Zumindest bei und für August Burns Red. Die US-Metal-Core-Formation hat mit «Season Of Surrender» ein Werk geschaffen, das dich bricht, ähm, das die brutalen Breakdowns ihrer klassischen Ära mühelos mit instrumentalen Höhenflügen verbindet.
Von der technischen Meisterleistung in «Behemoth» bis hin zur ungezügelten Aggression von «Legions» (auf dem Mike Hranica von The Devil Wears Prada zu hören ist) entwickelt das Quintett auf «Season Of Surrender» seine klangliche Identität weiter – und bleibt dabei seinen Wurzeln als Pioniere des Metal-Core treu.
Das bestätigt, in etwa, auch Sänger Jake Luhrs: «Dieses Album ist im traditionellen August-Burns-Red-Stil verwurzelt, und ich glaube, es ist das härteste Album, das wir seit langer Zeit geschrieben haben.»
«Season Of Surrender» von August Burns Red empfehle ich jeder und jedem, der und die Freude hat an: Drummings wie Gewehrsalven, Rhythmuswechsel wie Hakenschläge verfolgter Hasen sowie ein Growling und Shouting, das an Aggression, Hoffnungslosigkeit und (Toll-) Wut kaum zu überbieten ist.
Obendrein gibt es kompakte-komplexe Songstrukturen sowie Riff-Wände, die mich an die Contra-Talsperre in Verzasca erinnern. Und ja, einmal festhalten bitte, denn die jeweils eingeschlagenen Tempi eilen auch dem Wanderfalken voraus.
Also los, alles (August Burns Red) geben und (deren Album «Season Of Surrender») kaufen. Aufgeben kannst du (oder hast du bereits), wenn du dieses Album verschmähst.
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