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Converge – Hum Of Hurt

16/06/26
von Cyril Schicker

Converge – Hum Of Hurt

Deathwish, Epitaph / VÖ: 5. Juni 2026 / Metalcore
convergecult.com

Text: Cyril Schicker

Das neue Album „Hum Of Hurt“ von Converge ist nach „Love Is Not Enough“ das zweite (!) Album der Band 2026. Wie der Vorgänger bietet „Hum Of Hurt“ eine düstere, aber dennoch einfühlsame Bestandsaufnahme des menschlichen Daseins und dessen fortschreitendem Verfall.

Die insgesamt zehn Songs auf diesem Album sind vergleichsweise noch roher und noch unverhüllter. „Als wir uns zum Schreiben zusammensetzten, hatten wir am Ende eine Fülle an Material“, erklärt Sänger Jacob Bannon. Er weiter: „Im Laufe der Arbeit wurde uns klar, dass wir zwei separate Alben geschaffen hatten, und wir haben sie auch so behandelt.“

Wer Converge kennt, der weiss, was ihn und sie erwartet: knüppelharter Metalcore. Das ist mit „Hum Of Hurt“ nicht anders. Doch bekanntlich liegt der Teufel im Detail. Und genau diese teuflisch guten zehn Songs gibt’s für dich jetzt detaillierter beschrieben.

  1. Slip The Noose: Der Album-Opener betört dich gleich mal mit einer wütenden Kanonade von Schlagzeuger Ben Koller. Wer so grandios-wutentbrannt drauflos drischt, der macht keine Abkürzung – und gönnt auch dir keine. Nach nur 1:44 Minuten fühlst dich, als wärest du ins Stahlbad geworfen worden.
  2. Doom In Bloom: Track Nr. 2 ist düster. O-Ton Bannon – „Ich sehe meine eigenen Fallstricke in den Menschen um mich herum gespiegelt. Hier flehe ich sie an, sich aus der Schlinge zu befreien, um einen weiteren Tag zu erleben.“
  3. It Only Gets Worse: Der 3. im Bunde ist roh und harsch. Du spürst praktisch, wie es Bannons Kehle bei jedem Schrei (beinahe) zerreisst.
  4. Detonator: Lied 4 beginnt für Converge fast schon zögerlich. Spätestens aber, wenn Jacob Bannon mit vollem Zorn ins Spiel kommt, machst du dich automatisch für die nächste Zerreissprobe bereit.
  5. I Won’t Let You Go: Der 5. Song ist eine zerstörerische Melange aus Methcore, Metalcore und Deathcore. Brutal To The Core eben.
  6. It’s Not Up To Us: Die verflixte 6 erinnert mich gleich zu Beginn an wirrste Jack-White-Klänge. Doch ein Sekundenbruchteil später ist schon wieder Prügelgewitter à la Converge Tatsache.
  7. Dream Debris: DD ist ein fesselndes, düsteres Epos, das aus einer einzigen Bassnote entsteht – und sich zu einem donnernden Crescendo steigert.
  8. It Used To Matter: Lied 8 ist ein Instrumental und erlaubt dir das erste und einzige Mal eine Verschnaufpause.
  9. Hum Of Hurt: Der zweitletzte Track zählt zu den mitreissendsten und emotionalsten Songs von Converge. Thematisch setzt sich die Band mit dem Preis auseinander, den wir für das Leben zahlen, das wir anstreben.
  10. Nothing Is Over: Beginnt dumpf und converged ab Sekunde 27 genau das, was die Band ausmacht oder besser gesagt so verdammt gut macht.
Eingeordnet unter Musik-Rezension Schlagworte: Converge, Cyril Schicker, Deathcore, Hum Of Hurt, Mathcore, Metal, Metalcore

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