Paléo Festival

Wann:
18/07/17 – 23/07/17 ganztägig
2017-07-18T00:00:00+02:00
2017-07-24T00:00:00+02:00
Wo:
Festivalgelände
Nyon
Schweiz
Preis:
ab CHF 70.00

Paléo Festival 2017

Programm

Red Hot Chili Peppers, Arcade Fire, Macklemore & Ryan Lewis, Jamiroquai, Manu Chao La Ventura, Renaud, Justice, Pixies, Black M, Midnight Oil, Foals, Christophe Maé, Rone, Vitalic, Keny Arkana, MHD, Tryo, Julien Doré: Das Programm des 42. Paléo ist reichhaltig, voller Licht und Schwingungen und entschieden auf die Zukunft ausgerichtet. Es gleitet unbeschwert zwischen grossen Namen und spannenden Entdeckungen in den Registern Rock, Pop, Electro, HipHop, Chanson und World hin und her. Das Village du Monde macht Halt in Mittelamerika und lädt ein, die kulturellen Reichtümer dieser Gegend zu entdecken. Die Tickets und Abonnements sind ab Mittwoch, 5. April erhältlich auf paleo.ch und an den üblichen Vorverkaufsstellen.

Die Ausgabe 2017 beginnt mit den Rock-Grössen Red Hot Chili Peppers und ihrem unter Tausenden erkennbaren Sound, der Rock, Funk und Fusion vergnüglich miteinander verbindet, den strahlenden Arcade Fire und den Engländern von Foals, die ihren wilden und nervösen Rock zum Besten geben. Pixies und Midnight Oil setzen die Grosse Bühne in Brand mit ihren Hits, die mehrere Generationen beeinflusst haben. Kaleo und The Inspector Cluzo propagieren ihren elektrischen Blues-Rock, während die neue Generation, vertreten durch Shame, Pogo Car Crash Control und Nova Twins, eine Wiedergeburt von genervtem Punk oder krampfartigem Grunge bieten. Die britischen Temples ihrerseits lassen erhabene Gitarre-Linien und Vintage-Synthesizer erneut aufleben in einer zarten, ausgefeilten und zeitlosen psychedelischen Atmosphäre.

D.A.N.C.E ! Der Ton ist gegeben mit den aufsehenerregenden Titeln von Justice. Die Electro-Odyssee startet ganz sanft mit dem Klang des Steeldrum von Clément Bazin, dem leichten Electro-Pop von Broken Back und den schwebenden Melodien des kleinen Wunderkindes Petit Biscuit. Weiter geht die Reise in bisweilen träumerische Gefilde mit den kaleidoskopischen Klang-Schleiern von Rone, bisweilen ins Düstere mit dem Techno-Dark-Synth von Carpenter Brut und geht zu Ende mit dem millimeterpräzisen Techno von Isolated Lines und der hypnotisierenden Show des genialen Vitalic.

Der HipHop nimmt einen Ehrenplatz ein mit den Amerikanern Macklemore & Ryan Lewis und ihren Titeln mit den Vintage-Samples, die schon die Dancefloors der ganzen Welt auf den Kopf gestellt haben. Weiter geht’s Richtung Frankreich mit Black M, der sich als wahres Phänomen durchgesetzt hat, und dem Afrotrap von MHD, zu dem schon die grössten Fussballstars getanzt haben. Keny Arkana und ihr subversiver Rap leiten über zur Begegnung mit dem Nachwuchs, nämlich Georgio, Vald oder KT Gorique, die je auf ihre eigene Art einen kritischen Blick auf die Welt werfen, und das Duo AllttA, das die Quintessenz aus dem HipHop herausholt und damit einen einzigartigen Sound gestaltet.

Renaud, die Stimme, die Jung und Alt kennen, öffnet den Weg in eine wunderbar diversifizierte französischsprachige Szene, vertreten durch das Pop-Chanson mit harter Schale und weichem Kern von Christophe Maé, die aufgestellten Kompositionen mit Reggae-Akzent von Tryo, die korsischen Polyphonien von I Muvrini, die zärtlichen Melodien von Vianney und den poetischen Pop von Julien Doré. Die französische Sprache wird Gegenstand einer musikalischen Erkundungsreise mit der exzentrischen Performerin Camille, dem anmutigen Rock von Barbagallo und dem ätzenden Pop-Chanson von Nicolas Michaux. Die Entdeckungen Fishbach, Octave Noire, Sandor und Régis servieren uns eine berauschende Rückkehr in die Schwärze der 80er, zwischen Chanson, Synthpop und New Wave.

Die musikalische Reise geht weiter mit einem Multikulti-Festival: Mischung aus Funk und Electro mit kosmischem Groove von Jamiroquai, Manu Chao La Ventura, dessen Konzerte immer wieder zu ausgelassenen Festen werden, oder Imany, die mit ihrer zärtlichen und brüchigen Stimme ein von Soul, Folk, Blues und Rock genährtes Repertoire zu entdecken gibt. Letzterer kleidet sich in Jazz bei TaxiWars oder in nubisches Oud bei Bachar Mar-Khalifé, Jupiter & Okwess verströmt eine überschwängliche Afro-Funk-Energie zu katangischen Gitarren.

Mit dem grossartigen Imitator Michaël Gregorio, einer eigentlichen menschlichen Jukebox, geht das Festival zu Ende mit einem rechten Schuss musikalischen Humor, wo Sänger und Künstler von Shakira über AC/DC, U2 und The Clash bis Brel zu unserem grössten Vergnügen nachgeäfft werden.

Kurs auf Mittelamerika!

Anlässlich seiner 15. Ausgabe bittet das Village du Monde Mittelamerika zu Gast. Von Mexiko über Costa Rica, Honduras, Jamaika, Trinidad & Tobago oder Porto Rico bis Venezuela erweist es der ausserordentlichen kulturellen Vielfalt dieser verschiedenen Regionen die Ehre. Dazu stellt es Künstlerinnen und Künstler vor, die Electro, Rock oder auch Rap in ihre Kreationen einbringen. Allen voran das Soundsystem Systema Solar, die Tropen-Erkundungen der Electro-Kollektive Cero39 oder El Freaky sowie den HipHop auf dem Hintergrund von Cumbia von Boogát. Daneben die mexikanischen Superstars des Sk-Punk Panteón Rococó, das kreolische Blues-Trio Delgrès sowie Celso Piña und Orkesta Mendoza, die der Cumbia mit populären urbanen Sounds oder Psyche-Rock-Noten zusetzen. In einem anderen Register geben die Garifuna-Paranda von Aurelio oder der Calypso von Calypso Rose traditionellere Klänge wieder. Festzustellen ist auch eine Rückkehr zum Wesen des Reggae mit Legenden des Genres, die sich im Projekt Inna de Yard zusammenfinden.

Am Sonntag geht die Reise mit Feuerwerk zu Ende nach dem Konzert des Orchestre de Chambre de Genève, das die schönsten klassischen Hits von Händel über die Grossmeister Mozart und Beethoven bis Bernstein, aber auch Prokofiev und Schostakowitsch, interpretiert zu einem vom Schauspieler Joan Mompart ausgeheckten und mit Bravour und Humor vorgetragenen Text. Ein unvergessliches Konzert für jedes Publikum.

Neu dieses Jahr: In seinem unablässigen Bestreben, den Komfort der Festivalbesucher zu steigern, und um einer starken Nachfrage des Publikums nachzukommen, hat Paléo das Vergnügen, Ihnen parallel zu seinem gratis Zeltplatz-Angebot eine neue Unterkunfts-Lösung vorzuschlagen. Vom bunten Holzhäuschen bis zum Zelt im Jurten-Stil können die BesucherInnen ein neues Wohn-Abenteuer in einem kleinen Dorf im Zentrum des Zeltplatzes in unmittelbarer Nähe des Festivals erleben.

[Quelle: Paléo Festival]