Harvey Rushmore And The Octopus

Wann:
13/10/18 um 21:00
2018-10-13T21:00:00+02:00
2018-10-13T21:15:00+02:00
Wo:
Sägegasse
Sägegasse
3400 Burgdorf
Schweiz
Preis:
CHF 15.00

Harvey Rushmore And The Octopus 2018-10-13

Harvey Rushmore And The Octopus
+ Hot Running Blood
+ Shah Blah

Harvey Rushmore & the Octopus

«Etwas zu kreieren, das offen ist für Zufälligkeiten und Improvisation, etwas das sich nicht in ein formales Korsett zwängen lässt.» Das bildet den Grundstein für die neue Psychedelic Band Harvey Rushmore and the Octopus. Massimo Tondini (Stimme und Gitarre), Jakob Laeser (Schlagzeug), Jonathan Meyer (Bass) und Stefan Cecere (Keys) sehen die Band als Ort, die Ereignisse des Lebens zu verarbeiten, ohne sich ausformulieren zu müssen.

Harvey Rushmore, das ist ein fiktiver Typ der Beat Generation auf einem Roadtrip, um seine Ängste zu vergessen, den Konventionen und der tötenden Mittelmässigkeit zu entfliehen. Die Karre, mit der er unterwegs ist, heisst vielleicht Rusty James, sie holt ihn aus dem erstickenden Griff des gesellschaftlichen Drucks.

Da passen Songs wie Darkside rein: Cruising Speed, Midtempo, Schellenkranz. Die Stimme setzt gleich ein, und die Mundharmonika lässt nicht lange auf sich warten. Bob Dylan hätte seine Freude. Oder Beneath The Sun, mit der wabernden Stimme aus dem Off, der plätschernden Orgel und dem zurückhaltenden Beat. Gerne sechs Minuten und länger.

Gern geschehen. Octopus Ride, ein treibender Achtminüter mit Sixties Twanggitarre ist «ein gigantischer Octopus, der die Welt erobert und die Menschen vernichtet und sich rächt für die Ausbeutung der Natur». Bilder aus B-Movies und Groschenromanen kommen in den Sinn. Attack of the Fifty Foot Woman, Überfälle aus dem All, Superheldencomics der Sechziger, gepaart mit der Faszination der Rohheit von Iggy Pop and the Stooges, The Doors, 13TH Floor Elevators, dem Twang von Link Wray: Der Blues und der Schweiss des Rock’n’Roll treiben die Musik von Harvey Rushmore and the Octopus voran.

Skizzen entstehen unterwegs, finden den Weg in den Proberaum, in den Monsterjam, und destillieren sich nach und nach zu Songs. Schliesslich landen sie auf dem aktuellen Album The Night, und damit ist nicht die Zeit zwischen Sonnenunter- und -aufgang gemeint, zu kurz die Zeitspanne für den galaktischen Trip der von der Sehnsucht Getriebenen, sondern die ewige Nacht des Weltraums.

Octopus musste in den Bandnamen rein. Das kurzlebige, intelligente Tier lässt sich nicht einsperren, kann sich seiner Umgebung bis zur Unkenntlichkeit anpassen, ist schwer greifbar und lässt allerhand Assoziationen zu. Seine mäandrierenden, schwebend-schleichenden und blitzschnellen Bewegungen stehen sinnbildlich für die Musik von Harvey Rushmore and the Octopus. Der Name des Quartetts könnte besser nicht gewählt sein.

Hot Runnding Blood

Es ist ein schöner Tag im Sommer, die Sonne scheint, die Vögel zwitschern. Auf einmal verdunkelt sich der blaue Himmel mit schwarzen Wolken. Etwas Bedrohliches liegt in der Luft. Man bringt sich in Sicherheit um die volle Aufmerksamkeit dem aufziehenden Sturm zu widmen. Das ist der Moment, in dem die Musik von HOT RUNNING BLOOD losdonnert. Wie ein Sommergewitter. Brachial, mitreissend, schön….

This is dangerous, this is dirty– this is stoner, blues and Rock’n’Roll!

Shah Blah

SHAH BLAH ist der Eckpunkt im Kreis, der Knotenpunkt einer Geraden, der Fluchtpunkt im Nichts. SHAH BLAH ist der Störpunkt der Stille, der Nullpunkt einer musikalischen Reise ins Jetzt, der Schnittpunkt roher Klänge und psychedelischer Klänge im bodenlosen Raum.

[Quelle: Sägegasse]

Türöffnung: 21:00 Uhr